Ein Radler in der Landbäckerei

 „Ich fahre Rennrad im Radsportverein. Mindestens zweimal die Woche und am Wochenende intensiv.“ Was genau dieses Attribut bedeutet, erklärt ein Freizeitbericht des 44-Jährigen. „Letztes Wochenende waren wir mit sechs Radfreunden in Südfrankreich auf dem Mount Ventoux. Das ist ein legendärer Berg der Tour de France. Wir sind von allen drei möglichen Seiten hochgefahren. Damit wird man übrigens offiziell in den Club der Verrückten aufgenommen“, scherzt Timmer. Dass ihm dazu noch zumute ist, nach so einer Leistung, zeigt den Grad seiner Fitness: Die schwierigste der drei Routen auf den Mont Ventoux führt 21 Kilometer über eine Bergstraße, auf der man 1.600 Höhenmeter überwindet. Bei der Tour de France zählt dieser Weg zur schwierigsten Kategorie. Respekt.

Rennrad-Begeisterung
Klar hat der Rennradsport-Begeisterte 
das Tour de France-Wochenende in diesem Sommer in unserer Region voll ausgekostet. „Den Prolog haben wir uns in Düsseldorf am Rheinufer angesehen. Am Sonntag sind wir von Wanlo aus entgegengesetzt des Rennverlaufs die Strecke mit dem Rad abgefahren. Zwischen Büttgen und Korschenbroich haben wir dann das Rennen verfolgt.“

Mensch, Natur, Team
Seine Rennrad-Faszination erklärt er so: „Es ist das Fahren, die Bewegung im Sog eines Teams oder alleine in den Bergen. Man nimmt Mensch und Natur intensiv war.“ Aspekte, die in dieser Form auch zu seinem Job passen. „Ich schätze die hochwertigen Rohstoffe, die wir bei Stinges verarbeiten. Außerdem das selbstständige, eigenverantwortliche Arbeiten in einem sehr menschlichen Umfeld.“ Dass er sich mit Fachliteratur und Anderem stets auf dem neuesten Stand des Marktes und der Entwicklungen hält, ist dabei für ihn selbstverständlich. Allerdings nicht im Urlaub. Den möchte er aber überraschenderweise auch nicht auf dem Rad verbringen. Wenn er es sich wünschen könnte, wäre er am liebsten vier Wochen mit seinen Söhnen im Wohnmobil durch die USA unterwegs.

Zurück